Neue Volkspartei
Die Neue Volkspartei (jap. 国民新党, Kokumin Shintō) ist eine kleine politische Partei in Japan, die im August 2005 von Gegnern der Postprivatisierung gegründet wurde. Die sogenannten „Rebellen“ waren zuvor von Premiermister Jun’ichirō Koizumi aus der Liberaldemokratischen Partei (LDP) ausgeschlossen worden.[1] Internationales Aufsehen erregte die Neue Volkspartei 2007, als sie den in Chile unter Arrest stehenden Alberto Fujimori als Kandidaten für die Oberhauswahlen nominierte.
Der erste Parteivorsitzende war Tamisuke Watanuki, der nach dem Verlust seines Parlamentssitzes in der Unterhauswahl 2009 zurücktrat und durch Shizuka Kamei ersetzt wurde. Generalsekretär Hisaoki Kamei verlor in dieser Wahl ebenfalls seinen Abgeordnetenposten. Sein Nachfolger wurde der Oberhausabgeordnete Shōzaburō Jimi.
2007 hatte die Partei jeweils vier Abgeordnete im Ober- und Unterhaus, nach der Unterhauswahl 2009 ist sie dort jedoch nur noch mit 3 Abgeordneten vertreten.
Weitere führende Parteimitglieder
Offizielle Website (Japanisch) Einzelnachweise
Parteien im japanischen Parlament (Kokkai)Demokratische Partei | Liberaldemokratische Partei | Kōmeitō | Kommunistische Partei Japans | Sozialdemokratische Partei | Minna no Tō | Neue Volkspartei | Neue Partei Japan | Kaikaku Club | Neue Partei Daichi | Okinawa Shakai Taishūtō
Demokratische Partei | Liberaldemokratische Partei | Kōmeitō | Kommunistische Partei Japans | Sozialdemokratische Partei | Minna no Tō | Neue Volkspartei | Neue Partei Japan | Kaikaku Club | Neue Partei Daichi | Okinawa Shakai Taishūtō