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Nissan Cima

Der Nissan Cima ist ein seit 1988 von dem japanischen Automobilhersteller Nissan produziertes Modell der Oberklasse mit Hinterradantrieb.

Ursprünglich handelte es sich beim Cima um eine längere und breitere Variante des Nissan Cedric/Gloria, später erhielt er eine eigene Plattform.

Inhaltsverzeichnis

Nissan Gloria Cima FY31 (1988–1991)

Nissan Gloria Cima
Nissan Gloria Cima

Bis 1989 waren in Japan aus steuerlichen Gründen Obergrenzen von 4700 mm Länge, 1695 mm Breite und zwei Liter Hubraum bei Mittelklassemodellen üblich. Sowohl Nissan Cedric und Gloria als auch deren Erzrivale Toyota Crown hielten sich exakt an diese Maße. Als Gerüchte die Runde machten, Toyota entwickle ein längeres und breiteres, auf dem Crown basierendes Modell (den späteren Toyota Crown Majesta), handelte Nissan und stellte im Januar 1988, ein halbes Jahr nach dem neuen Cedric/Gloria Y31, den auf dieser Mittelklasse-Modellreihe aufbauenden, aber größeren und stilistisch überarbeiteten Gloria Cima vor.

Den Cima der Baureihe FY31 gab es mit einem 149 kW (200 PS) starken Dreiliter-V6 (Typ VG30DE) oder einer turbogeladenen Version dieses Triebwerks (VG30DET) mit 190 kW (255 PS). Die Turboversion war in Japan besonders beliebt.

Nissan Cima FY32 (1991–1996)

Nissan Cima FY32

Zwei Monate nach Einführung von Cedric/Gloria Y32 folgte im August 1991 der Cima der zweiten Generation (Typ FY32). Der Name wurde auf Cima verkürzt, der Beiname Gloria entfiel. Das Design verzichtete auf die sportlichen Anklänge der ersten Generation.

Angetrieben wurde der FY32 von einem 4,1 Liter großen V8-Motor (Typ VH41DE), einer kurzhubigeren Version des V8 aus dem Nissan President/Infiniti Q45 (Typ VH45DE), mit 198 kW (270 PS). Alternativ stand weiterhin der turbogeladene Dreiliter-V6 im Angebot. Ab Herbst 1992 war der Cima auch mit Allradantrieb erhältlich.



Nissan Cima FY33 (1996–2001)

Nissan Cima FY33
Nissan Cima FY33

Der Cima der dritten Generation debütierte im Juni 1996 und erhielt eine komplett neue Karosserie. Im Gegensatz zu den ersten beiden Modellen gelangte er auch in den Export, unter der Bezeichnung Infiniti Q45.


Nissan Cima F50 (seit 2001)

Nissan Cima F50
Nissan Cima F50

Im Januar 2001 stellte Nissan den Cima der vierten Generation vor. Da die neue, hochmoderne FM-Plattform des Konzerns noch nicht zur Verfügung stand, basierte der F50 auf der überarbeiteten Plattform des Vorgängermodells. Nissans neue Designrichtung zeigte sich aber deutlich am Außen- wie am Innendesign. Auffällige Besonderheit des Cima F50 sind die Scheinwerfer mit je sieben Reflektoren.

Im F50 sind wiederum zwei Motoren erhältlich, zum einen der VQ30DET-Turbo-Dreiliter-V6, zum anderen ein 4,5-Liter-V8 mit Direkteinspritzung (Typ VK45DD). Beide Maschinen leisten 209 kW (280 PS).


Quellen

  • Automobil Revue, Katalognummer 1995, 1998, 2006 (technische Daten)

Einzelnachweise

  1. http://www.nissan.co.jp/CIMA/F50/0308/GRADE/main1.html

Cima Y33 auf Nissan History
  • Cima F50 auf Nissan History
  • Spezifikationen der Cima-Modelle
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