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Spanisch in den Vereinigten Staaten

Spanische Sprache in den USA
Spanische Sprache in Arizona

Die Spanische Sprache ist in den USA nach Englisch die zweithäufigste Sprache. Die Anzahl der Sprecher beträgt offiziell mehr als 45 Millionen.[1] Nach Mexiko und noch vor Kolumbien und Spanien lebt in den Vereinigten Staaten die zweitgrößte Spanisch sprechende Bevölkerung der Welt, illegale Einwanderer nicht mitgerechnet. Etwa 2050 könnten die USA auf Platz 1 aufsteigen.[2]

Sprecher des Spanischen in den Vereinigten Staaten
  1. New Mexico (823,352) 43,27 %
  2. Kalifornien (12,442,626) 34,72 %
  3. Texas (7,781,211) 34,63 %
  4. Arizona (1,608,698) 28,03 %
  5. Nevada (531,929) 22,80 %
  6. Colorado (878,803) 19,10 %
  7. Florida (3,304,832) 19,01 %
  8. New York (3,076,697) 15,96 %
  9. New Jersey (1,294,422) 14,90 %
  10. Illinois (1,774,551) 13,94 %
  11. Connecticut (371,818) 10,63 %
  12. Utah (253,073) 10,45 %
  13. Rhode Island (111,823) 10,35 %
  14. Oregon (343,278) 9,56 %
  15. Idaho (123,900) 8,88 %
  16. Washington, D.C. (47,258) 8,53 %
  17. Washington (526,667) 8,48 %
  18. Kansas (220,288) 8,06 %

Inhaltsverzeichnis

Puerto Rico

Auf Puerto Rico ist Spanisch Amtssprache und wird von 93 % der Bevölkerung als Erstsprache gesprochen.

Florida

Die spanischsprachige Bevölkerung Floridas ist überwiegend kubanischer Abstammung. Die Mehrheit von ihnen verließ Kuba während und nach der Revolution. Außerdem leben in Florida so viele Latinos kolumbianischer Abstammung, dass man von Miami bereits als der zweitgrößten kolumbianischen Stadt spricht.

Südwesten der USA

In erster Linie Spanischsprechende mexikanischer Abstammung.

Spanisch ist in keinem Bundesstaat offizielle Sprache (in vielen Staaten ist gar keine Sprache offiziell). Jedoch gibt es in einigen Staaten wie New Mexico und Texas spanischsprachige Formulare, Aushänge und Schilder.

Hier entstand eine Sprachform, die „Spanglish“ (entstanden aus ‘Spanish’ + ‘English’) genannt wird … In Staaten wie Arizona werden viele spanische Wörter im alltäglichen Wortschatz wieder gefunden.

Nordosten der USA

Vorwiegend Puertoricaner

Louisiana

Im heutigen US-Bundesstaat Louisiana wird in vier ursprünglich isolierten Ortschaften am Mississippi ein spanischer Dialekt gesprochen, der mit der Mundart auf den Kanarischen Inseln verwandt ist. Die Menschen dieser Sprachinseln nennen sich Isleños und immigrierten im 18. Jahrhundert in diese Region.

Toponyme

Die Staaten Kalifornien, Arizona, Texas, New Mexico, Colorado, Nevada und Utah im Südwesten der USA, sowie Florida wurden seit dem 16. Jahrhundert von spanischen Kolonialisten besiedelt und nach der Unabhängigkeit Mexikos im Jahre 1810 gehörten einige der Staaten noch bis in die Mitte des 19. Jahrhunderts zu Mexiko. Deshalb tragen viele Städte, Gebirge, Straßen und Flüsse in diesen Bundesstaaten (teilweise „sprechende“) spanische Namen, Toponyme. Auffällig sind die zahlreichen Ortsnamen, die auf religiöse Bezeichnungen zurückgehen. Sie rühren von den vielen Missionaren unter den ersten Siedlern und dem allgemein starken katholischen Glauben der Spanier her.

Daneben sind auch typische Ortsnamen, die auf Landschaftsmerkmale beruhen, anzutreffen:

Flüsse: Rio Grande (Großer Fluss), Colorado River (Farbiger Fluss)

Arbeit über die spanische Sprache in den Vereinigten Staaten von Amerika

Einzelnachweise

  1. U.S. Hispanic Population Surpasses 45 Million, U.S. Census Bureau vom 1. Mai 2008
  2. Más ’speak spanish’ que en España, El País vom 6. Oktober 2008

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